Berlin/Belecke.
(Lim) Es hat nicht
ganz gereicht. Beim
Finale des Deutschen
Präventionspreises
in Berlin hat die
Realschule Belecke
gestern keinen der
mit jeweils 15 000 Euro
dotierten ersten
sechs Plätze belegen
können. Immerhin
reichte es, um noch
2 000 Euro Preisgeld
aus den Händen von
Gesundheitsminister
Dr. Philipp Rösler
in Empfang nehmen zu
können.
Insgesamt
vierhundert Schulen
aus ganz Deutschland
hatten sich in
diesem Jahr unter
dem Motto „Gesund
aufwachsen –
Ganzheitliche
Förderung von
Heranwachsenden in
der Sekundarstufe I“
beteiligt. Dreizehn
von ihnen wurden zur
gestrigen
Finalteilnahme
eingeladen.
„Wir sind kein
bisschen
enttäuscht“, sagte
Schulleiter Jürgen
Jaschke nach der
Preisverleihung in
Berlin. „Im
Gegenteil: Wir
nehmen
unwahrscheinlich
viel aus diesem
Wettbewerb mit
nach Hause und
werden im nächsten
Jahr erneut
angreifen.“
Und auch
seine Kollegin
Gudrun Haarhoff hob
das Positive hervor:
„Immerhin sind wir
damit in Sachen
gesundheitliche
Prävention die beste
Realschule in ganz
Deutschland.“ Und
das ist gut, wie
Gesundheitsminister
Rösler betonte.
Gesunde Ernährung,
ausreichend
Bewegung und
Stressbewältigung
seien in der Zeit
des Heranwachsens
besonders wichtig.
Die sechs
Preisträgerschulen
sind:
Nordstadtschule,
Pforzheim
(Baden-Württemberg),
Theodor-Heuss-Schule,
Rotenburg
(Niedersachsen),
Regionale Schule
Marnitz,
(Mecklenburg-Vorpommern),
Georg Christoph
Lichtenberg,
Gesamtschule
(Berlin) und
Fritz-Winter-Gesamtschule
(Ahlen).